+ Der Hausnotruf-Dienst des BRK +
Was ist der Hausnotruf-Dienst?
Der Hausnotrufdienst ist ein ambulanter Dienst, der es alten, kranken oder behinderten Menschen ermöglichen soll, im Notfall schnell und einfach Hilfe herbeirufen zu können, auch wenn das
Telefon nicht mehr erreicht werden kann.
Wann brauche ich den Hausnotruf-Dienst?
Wenn mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, sollten Sie über den Anschluss an unseren Hausnotruf-Dienst nachdenken:
- Ich kann zu Hause in eine Notsituation geraten
- Mich hört niemand, wenn ich zu Hause um Hilfe rufe
- Im Notfall kann es sein, dass ich mein Telefon nicht mehr erreiche
- Ich möchte trotz meines Alters oder meiner Erkrankung weiterhin zu Hause wohnen
Wie sieht ein Hausnotruf-Gerät aus?
Ein Hausnotruf-Gerät besteht aus 2 Teilen:
einer Teilnehmerstation...
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... und dem Funkfinger
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Welche technischen Voraussetzungen sind erforderlich?
Um ein Hausnotruf-Gerät betreiben zu können, wird ein analoger, steckbarer Telefonanschluß (TAE, idealerweise 3-fach N-F-N) und eine 230 V Stromsteckdose benötigt.
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230-V-Steckdose
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3-fach TAE-Telefon-Dose
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Wie funktioniert ein Hausnotruf-Gerät?
Die Teilnehmerstation wird mit der Telefondose und der Stromsteckdose verbunden. Den Funkfinger sollte der Teilnehmer im Wohnbereich immer bei sich tragen.

Tritt ein Notfall ein,
kann der Teilnehmer entweder durch Drücken am Funkfinger, oder durch Betätigen der roten Taste an der Teilnehmerstation einen Alarm auslösen. Daraufhin wird eine Sprechverbindung zu unserer
Hausnotrufzentrale hergestellt. Diese ist rund um die Uhr mit qualifizierten Mitarbeitern besetzt und organisiert je nach Situation die entsprechende Hilfe.
Wer wird eigentlich durch die Hausnotrufzentrale verständigt?
Je nach Situation werden im Falle einer Alarmierung entweder Angehörige, Bekannte, oder Nachbarn verständigt, um bei Ihnen nach dem Rechten zu sehen. Sollte es sich jedochum
einen medizinischen Notfall handeln wird selbstverständlich auch der Rettungsdienst verständigt.
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Was muss noch beachtet werden?
Schlüsselhinterlegung:
Um den Zugang zu Ihrer Wohnung im Notfall zu wahren, ist es notwendig, dass sowohl Ihre Bezugspersonen, als auch das Rote Kreuz mit einem Schlüssel für Ihre Wohnung ausgestattet werden. Dies
hilft in einem Notfall Zeit und Kosten zu sparen, da sonst ein Einsatz der Polizei und der Feuerwehr für die Wohnungsöffnung notwendig werden würde.
Zusätzliche Sicherheit:
An der Teilnehmerstation befindet sich noch eine gelbe Taste, die sogenannte „Tagestaste“. Diese muss vom Teilnehmer 2x täglich (morgens und abends) gedrückt werden, damit unsere
Hausnotrufzentrale weiß, dass beim Teilnehmer alles in Ordnung ist. Sollte die „Tagestaste“ innerhalb von 24 Stunden nicht betätigt werden, wird durch die Hausnotrufteilnehmerstation
eine Alarmierung an die Hausnotrufzentrale ausgelöst.
Abmeldung bei Abwesenheit über 24 Stunden:
Sollte sich der Teilnehmer länger als 24 Stunden außer Haus befinden, sollte er sich vor Verlassen der Wohnung durch Druck auf die grüne Abmeldetaste an der Teilnehmerstation abmelden. (Daraufhin
beginnt an der grünen Taste ein Lämpchen zu blinken und signalisiert so optisch den „Abwesenheitsstatus“)
Bei Rückkehr muss die grüne Taste erneut gedrückt werden, um den Teilnehmer bei der Teilnehmerstation wieder anzumelden. (Das Lämpchen an der grünen Taste erlischt wieder)
Kosten:
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Monatliche Mietgebühr:
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33,00 €
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Einmalige Anschlussgebühr:
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10,49 €
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Eine anteilmäßige Kostenübernahme durch die Pflegekassen ist möglich, ebenso besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme durch Stadt und Landkreis Bayreuth.
Sehen Sie ich an, wie unser Hausnotruf helfen kann.
Haben wir Sie neugierig gemacht?
Dann melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne!
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