Bayerisches Rotes Kreuz - KV Bayreuth

+ Herzlich Willkommen bei der BRK-Sozialstation +


Was bieten wir an?

Unsere Sozialstation möchte kranken, behinderten und alten Menschen ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmendes Leben zu Hause und ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben (z. B. Arbeit, Freizeit) ermöglichen.

Wir helfen Ihnen gerne, wenn:

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für den Genesungsprozess oder die Stabilisierung nach einem Krankenhausaufenthalt qualifizierte Anleitung notwendig ist, um die Fähigkeiten zur Führung eines selbstständigen Lebens in der eigenen Wohnung wieder zu erlangen, zu stärken oder zu unterstützen durch unsere Unterstützung pflegende Familiengehörige entlastet werden können.

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durch unsere Unterstützung pflegende Familiengehörige entlastet werden können.


Wie können Sie unsere Leistungen in Anspruch nehmen?

1Die Anmeldung für die Ambulante Pflege erfolgt durch den Pflegebedürftigen selbst, durch dessen Familienangehörigen oder die Sozialdienste der Krankenhäuser. Die Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen haben jederzeit die Möglichkeit, unsere Einrichtung telefonisch zu erreichen. Die Pflegedienstleitung oder ihre Stellvertretung sind rund um die Uhr mittels Bereitschaftshandy telefonisch zu erreichen. Anmeldungen sind jederzeit auch kurzfristig möglich. Auf Wunsch und bei Bedarf unterstützen Sie unsere Mitarbeiter bei der Abwicklung aller anfallenden Formalitäten bezüglich des Antragsverfahrens zur Kostenübernahme mit allen in Frage kommenden Leistungsträgern.

Was können wir Ihnen bieten?

Unsere Leistungen sind in einem Kostenvoranschlag oder nach festgelegten Tarifen explizit und detailliert beschrieben.

Wir bieten an:

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Behandlungspflege (z. B. Injektionen, Verbände, Zuckertests, Blutdruckkontrollen, Einreibungen, Medikamentenabgaben, Katheterpflege)
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Grundpflege
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Prophylaktische Maßnahmen
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Pflege nach Krankenhausaufenthalt
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Urlaubspflege
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24 Stunden - Betreuung
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Hauswirtschaftliche Versorgung
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Schwerstbehindertenbetreuung
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Gerontopsychiatrische Versorgung
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Kinderkrankenpflege
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Tagwachen
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Nachtwachen in Krisensituationen
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Individuelle Pflegeplanung
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Stomaversorgung

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Anleitung pflegender Angehöriger
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Pflegeeinsätze nach dem Pflegeversicherungsgesetz
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Beratung bezüglich der Pflegefinanzierung

Der grundsätzliche Umfang der gewünschten Versorgung oder Betreuung wird in einem Erstgespräch mit den Patienten festgelegt und mittels Pflegevertrag fixiert.

Wie wird die Ambulante Pflege finanziert?

Gemäß SGB V und XI werden die Kosten für die ambulante Pflege von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Voraussetzung für die Übernahme durch die Pflegeversicherung ist in jedem Fall die Einstufung des Pflegebedürftigen in eine Pflegestufe. Für die Übernahme der Kosten durch die Krankenversicherung benötigen wir eine ärztliche Verordnung vorliegen, welche von den Krankenkassen genehmigt werden muss. Als weitere Kostenträger kommen die örtlich zuständigen Träger der Sozialhilfe in Frage. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne über die Möglichkeiten. Wird die Kostenübernahme durch die Sozialleistungsträger abgelehnt, müssen die Kosten für die ambulante Pflege privat verrechnet werden. Die differenzierte Zusammensetzung aller anfallenden Kosten werden in jedem Fall in einem Kostenvoranschlag ausgewiesen.

Unser Pflegekonzept

Im theoretischen Hintergrund für die Arbeit in der Sozialstation verbinden sich zwei wesentliche Einflüsse:
  • Die Definition von Gesundheit und Krankheit bildet den Hintergrund für die Übergangssituation zwischen Krankenhausaufenthalt und einer weiteren dauerhaften Versorgung. Der Eintritt von Pflegebedürftigkeit ist oftmals die Folge eines akuten Krankheitsgeschehens.
  • Die Pflege der zu betreuenden Menschen orientiert sich an dem Pflegemodell von Frau Prof. Dr. Monika Krohwinkel.
1Die Leistungsziele unserer Sozialstation für jeden einzelnen Pflegebedürftigen ergeben sich aus seinen persönlichen Ressourcen und seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen. Zu Grunde liegt die Vorstellung eines ganzheitlichen Menschenbildes. Die Verbindung von Körper, Geist und Seele wird besonders im Genesungsprozess deutlich. Deshalb achten wir auf einen wertschätzenden Umgang mit den Pflegebedürftigen. Ihre Eigenarten werden akzeptiert, ihre biographischen Gewohnheiten sollen weitergelebt werden können. Die Befähigung zur Führung eines weitgehend selbstständigen Lebens in der eigenen häuslichen Umgebung wird angestrebt. Dabei erfährt der Patient jegliche Unterstützung in Form von Therapie, aktivierender Pflege, Beratung und Organisation.

Was uns die Pflege bedeutet?

Unser Krankenpflegeprozess hat zum Ziel, auf systematische Art und Weise dem Bedürfnis des Patienten nach pflegerischer Betreuung zu entsprechen. Der Krankenpflegeprozess besteht aus einer Reihe von logischen, voneinander abhängigen Überlegungs-, Entscheidungs- und Handlungsschritten, die auf eine Problemlösung, also auf ein Ziel hin, ausgerichtet sind und im Sinne eines Regelkreises einen Rückkopplungseffekt (Feedback) in Form von Beurteilung und Neuanpassung enthalten. Der Krankenpflegeprozess kann als Regelkreis mit sechs Schritten dargestellt werden:

  1. Die Informationssammlung
  2. Das Erkennen von Problemen und Ressourcen
  3. Die Bestimmung der Pflegeziele
  4. Die Ausarbeitung der Pflegeplanung
  5. Die Pflegedurchführung 
  6. Die Evaluation
Auf der Basis des Pflegeprozesses ist es möglich, jedem Patienten eine spezifische, seiner Situation angepasste, geplante und systematische Pflege zukommen zu lassen.

Pflegeplanung und Pflegedokumentation

1In unserem Dokumentationssystem werden alle pflegerelevanten Inhalte festgehalten. Die Pflegehandlungen können somit transparent und nachvollziehbar gestaltet werden. Der Pflegeprozess wird geplant und auf Zielerreichung und Qualität hin geprüft. Die Einrichtung verwendet überwiegend die Vordrucke und Dokumentationshilfen des Anbieters „DAN-Produkte“, wodurch eine einheitliche und übersichtliche Dokumentation erreicht werden soll.



Pflegerische Kontinuität

Um eine Kontinuität in der Pflege zu erreichen, fließen die Informationen der Ver-legungsberichte aus den überweisenden Einrichtungen in die Pflegeplanung mit ein. Wir führen Bereichspflege durch. Bei Verlegung in eine Pflegeeinrichtung wird dem Pflegebedürftigen ein Pflegeverlegungsbericht für die weiterversorgende Einrichtung mitgegeben.

Pflegevisiten

Zur Sicherstellung der Pflegequalität werden ebenfalls regelmäßig Pflegevisiten durch die Pflegedienstleitung durchgeführt.

Standards

Als weitere wichtige Qualitätssicherungsmaßnahme gibt es für die Einrichtung Struktur-, Prozess- und Ergebnisstandards. Ebenso wurden für bestimmten Maß-nahmen in der Grund- und Behandlungspflege Qualitätsstandards entwickelt.

Personelle Zusammensetzung und Qualifikation

Pflegedienstleitung
Die Pflegedienstleitung ist examinierte Krankenschwester. Die Weiterbildungs-qualifikation zur verantwortliche Pflegefachkraft im Sinne des § 71 Abs. 2 SGB XI mit einer Ausbildungsdauer von 552 Unterrichtsstunden ist Voraussetzung für die Besetzung dieser Stelle.

Stellvertretende Stationsleitung
Die stellvertretende Pflegedienstleitung ist examinierte Altenpflegerin und gleichzeitig Abteilungsleiterin der Pflegehilfsdienste.

Personelle Struktur
1In der Pflege werden examinierte Krankenschwestern und staatlich anerkannte Altenpflegerinnen eingesetzt. Außerdem sind Kranken- und Altenpflegehelferinnen in der Pflege tätig.
Durch den Einsatz von Alten- und Krankenpflegeschülerinnen fördert die Einrichtung die Ausbildung von Pflegekräften der Sozialstation.


Qualifikation und Fortbildung
Durch die Erstellung eines prospektiven Fortbildungsplanes wird die Qualifikation aller eingesetzten Mitarbeiter/-innen fortlaufend aktualisiert. Der Fortbildungsplan ist durch die Pflegedienstleitung im Einvernehmen mit der Geschäftsführung des BRK-Kreisverbandes zu erstellen. Die Teilnahme an den einzelnen Fortbildungs-maßnahmen ist im Personalbüro des Kreisverbandes dokumentiert.

Können wir Ihnen weiterhelfen?

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!


Kontakt


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+ Sozialstation +
Frau Christina Lissewski
Hindenburgstraße 10
Tel.: 0921/403-450
Email: christina.lissewski@brk-bayreuth.de



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