Blutspenden nur noch mit Vorlage eines Lichtbildausweises möglich!

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„Blutspender aufgepasst!“ Ab sofort sind Blutspenden bei den örtlichen Terminen nur noch nach Vorlage des Blutspendeausweises und eines amtlichen Lichtbildausweises möglich.

Bei den örtlichen Blutspendeterminen des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ist ab sofort das Vorzeigen eines amtlichen Lichtbildausweises notwendig, um zur Spende zugelassen zu werden. Wer keinen Lichtbildausweis mit sich führt, darf nicht mehr spenden.

Mit dieser Regelung setzt das BRK neue gesetzliche Vorgaben der Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutsbestandteilen, erarbeitet von der Bundesärztekammer und dem Paul-Ehrlich-Institut, um. Die sich daraus ergebenden Vorgaben sind für alle Blutspendedienste in Deutschland bindend. Die Maßnahme ermöglicht es die Daten des Spenders (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse) eindeutig festzustellen und die Gefahr einer Verwechslung auszuschließen. Dies dient der Sicherheit der Spendenempfänger. Selbstverständlich obliegen alle Spenderdaten der ärztlichen Schweigepflicht und strengen Datenschutzbestimmungen.

Zu beachten ist, dass auch weiterhin der Blutspenderausweis bei der Blutspende vorzulegen ist. (Erstspender sind davon natürlich ausgenommen. Ihnen wird der Blutspendeausweis nach der ersten Spende per Post zugestellt!)

Blutspenden dürfen nur diejenigen, die Blutspendeausweis und einen gültigen Lichtbildausweis vorlegen.

(Alternativ zum amtlichen Lichtbildausweis ist auch der Führerschein als Mittel zur Identitätsfeststellung zugelassen. Sozialversicherungsausweis, Krankenversicherungskarten, Firmen-, Schüler- und Studentenausweise reichen leider nicht aus.)

Wir bitten alle Blutspender um Verständnis für die Maßnahme und hoffen, dass sie ihr selbstloses und außerordentliches Engagement für ihre Mitmenschen auch weiterhin beibehalten. Nur durch ihre Treue gelingt es dem Roten Kreuz täglich die notwendige Zahl an Blutkonserven und Blutpräparaten für Menschen in Not zur Verfügung zu stellen.

Spenderblut ist für viele Menschen überlebenswichtigen. Jeden Tag werden allein in Bayern zirka 2.000 Blutkonserven benötigt, um die Versorgung Erkrankter und Verletzter sicher zu stellen. In ganz Deutschland liegt der tägliche Bedarf bei rund 15.000 Blutspenden pro Tag.

Blutspender müssen sich ab sofort bei Blutspenderterminen vor ihrer Spende mit dem Blutspendeausweis und einem amtlichen Lichtbildausweis ausweisen. Das wird aufgrund neuer gesetzlicher Vorgabe notwendig. Die engagierten Blustspender Armin Kögel (l.) und Bianca Bauer (2 v.l.) zeigen ihre beiden Ausweise, die sie ab sofort immer zu den Spenden mitbringen müssen.

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