Zivil-Militärische Zusammenarbeit beim Roten Kreuz in Bayreuth

Ende Februar besuchten die Kameraden aus dem Bezirksverbindungskommandos Oberfranken und Mittelfranken im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit den BRK Kreisverband Bayreuth zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Unter anderem besichtigten die Reservisten den RettCampus, das Katastrophenschutzzentrum und die Rettungswache Bayreuth-Süd und erhielten einen Einblick in die Arbeit des PSNV-Teams Bayreuth/Kulmbach.

Der Bereich der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit umfasst, neben anderen Aufgabenfeldern, auch die Vorsorge- und Versorgungsmaßnahmen für die Zivilbevölkerung und die Beteiligung der Streitkräfte am Katastrophenschutz und die Unterstützung ziviler Hilfsorganisationen bei Großschadensereignissen. Damit im Einsatzfall die verschiedenen Partner erfolgreich zusammenarbeiten können, hilft der Blick über den eignen Tellerrand und der gegenseitige Erfahrungsaustausch. Als verlässlicher Partner im Bevölkerungsschutz engagiert sich der BRK Kreisverband Bayreuth bereits seit vielen Jahren im Katastrophenschutz und präsentierten der Kameraden der Bezirksverbindungskommandos einen kleinen Ausschnitt seines umfangreichen Leistungsportfolios.

Unter anderem Stand die Besichtigungen des notfallmedizinischen Trainingsgeländes, des RettCampus, der Berufsfachschule für Notfallsanitäter in Bayreuth und des BRK Katastrophenschutzzentrums und der Rettungswache Bayreuth-Süd, sowie die Vorstellung des Teams-Psychosoziale-Notfall-Versorgung (PSNV) Bayreuth/Kulmbach auf dem Programm der Reservisten. Highlight des Besuchs war unter anderem auch das Mobile-Notfall-Versorgungs-Zentrum (MNVZ). Dieses innovative und wegweisende Einsatzmittel wurde eigens für den BRK Kreisverband Bayreuth angefertigt und stellt eine hochmobile Möglichkeit dar, unabhängig von den Vorrausetzungen der gegebenen Infrastruktur, ein Versorgungszentrum für 15 Patienten zu errichten.

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