261. öffentlich-zugänglicher Defibrillator im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach in Betrieb genommen

Lebensrettender Strom in Melkendorf – lebensrettendes Defi-Netzwerk im Leistellenbereich Bayreuth/Kulmbach nimmt weiteren Standort in Betrieb. Seit Oktober steht in Melkendorf bei Kulmbach ein neuer öffentlich-zugänglicher Defibrillator für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Der lebensrettende Stromstoß eines automatischen Defibrillators („automatic external defibrillator“, kurz AED), kann in der Zeit vor Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes, Leben retten!

Aus diesem Grund engagiert sich das Bayerische Rote Kreuz seit langem für die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe und der Vermittlung von Kenntnissen der sogenannten Frühdefibrillation und unterstützt Vereine und Organisationen im Leitstellenbereich der Integrierten Leitstelle (ILS) Bayreuth/Kulmbach bei der Anschaffung von öffentlich-zugänglichen Defibrillatoren. Untergebracht in einer über Mobilfunk direkt mit der Integrierten Leitstelle verbundenen Notfallstation und registriert im sogenannten Defi-Verzeichnis der ILS Bayreuth/Kulmbach, stehen die kleinen elektrischen Lebensretter der Bevölkerung zur Verfügung. Im Notfall können diese so schnell durch Beistehende vor Ort (zum Beispiel Ersthelfer und Angehörige) eingesetzt werden, um Betroffenen eine reelle Überlebenschance zu bieten.

2011 startete der BRK Kreisverband Bayreuth gemeinsam mit der ILS Bayreuth/Kulmbach die Initiative zur Errichtung von öffentlich-zugänglichen Defibrillatoren und setzte sich die Zielmarke, eine Versorgung mit einem Defi pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner* im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach, 260 Geräte, zu erreichen. Mit der Inbetriebnahme eines weiteren öffentlich-zugänglichen Defibrillators in Melkendorf bei Kulmbach konnte nun im Oktober 2021 die Marke von 260 Defibrillatoren um einen weiteren überschritten werden.

Die Initiatoren der Errichtung der Notfallstation mit Defibrillator kommen in Melkendorf aus der Bürgerschaft. Der Melkendorfer Gesangsverein, der örtliche Sportverein TSV Melkendorf, die Pfarrerei Melkendorf, der Gartenbauverein, die Feuerwehr Melkendorf und der örtliche Kerwa-Verein trugen alle mit zur Anschaffung des AEDs und der Notfallstation bei. Unterstützt wurden die örtlichen Vereine dabei durch die VR Bank Oberfranken Mitte und die Adalbert-Raps-Stiftung aus Kulmbach. Auch die Stadt Kulmbach erklärte sich bereit als kommunaler Betreiber der Notfallstation das Projekt zu unterstützen. Als Standort stellte die Firma Elektro Kurz & Erlmann ein Gebäude in der Melkendorfer Hauptstraße zur Verfügung und erklärte sich außerdem zur Übernahme der Stromkosten für den Betrieb der Notfallstation bereit. Hier an diesem zentralen Ort in Melkendorf steht nun ein kleiner elektrische Lebensretter für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Begeistert von der Initiative der Vereine und Bürgerinnen und Bürger, zeigte sich auch der zur offiziellen Inbetriebnahme erschienene Landrat des Landkreises Kulmbach Klaus Peter Söllner und dankte den beiden Initiatoren Karl Bernet (BRK) und Detlev Hahn für ihr Engagement.
Als kommunaler Partner unterstützt auch die Stadt Kulmbach die Errichtung und den Betrieb der Notfallstation und des öffentlich-zugänglichen Defibrillators im Kulmbacher Ortsteil Melkendorf. Oberbürgermeister der Stadt Kulmbach Ingo Lehmann dankte den Initiatoren und Unterstützern für ihre Initiative und bescheinigte dem Projekt Leuchtturmcharakter für die Stadt Kulmbach.

Bei dem nun in Melkendorf stationierten Defibrillator handelt es sich um ein Gerät, das speziell für die Anwendung durch Laien entwickelt wurde und ohne große medizinische Vorkenntnisse zum Einsatz gebracht werden kann, in dem man den Anweisungen des automatischen, integrierten Assistenzsystems folgt. „Trotz der einfachen Bedienbarkeit des Gerätes empfehlt es sich, die Anwendung eines AED für den Notfall zu trainieren“, erklärt Stefan Adam, Geschäftsführer des BRK Kreisverbandes Kulmbach und weist daraufhin, dass der BRK Kreisverband Kulmbach Kurse zur Unterweisung in die Maßnahmen der Frühdefibrillation und der Ersten Hilfe für alle Interessierten anbietet.

*(Stadt und Landkreis Bayreuth + Landkreis Kulmbach = geschätzt 260.000 Einwohnerinnen und Einwohnern – genaue Zahlen aufgrund saisonaler Zuzüge von Studierenden und saisonalen Einwohnerinnen und Einwohnern nicht exakt ermittelbar)“

261. öffentlich-zugänglicher Defibrillator im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach in Betriebgenommen
261. öffentlich-zugänglicher Defibrillator im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach in Betriebgenommen

Offizielle Inbetriebnahme des öffentlich-zugänglichen Defibrillators im Kulmbacher Ortsteil Melkendorf.

(im Bild v.l.n.r.): Stefan Adam (BRK Kreisgeschäftsführer Kulmbach), Sven Erlmann (Firma Elektro Kurz & Erlmann GmbH), Lothar Seyferth (Vorsitzender TSV Melkendorf & Stadtrat), Detlev Hahn (Mitinitiator des Defibrillatoren-Projekts), Florian Schneider (Vorstand Adalbert-Raps-Stiftung), Gerhard Zettel (Bereichsdirektor VR Oberfranken Mitte eG), Torsten Grampp (Vorsitzender Feuerwehr Melkendorf & Stadtrat), Ingo Lehmann (Oberbürgermeister Stadt Kulmbach), Pfarrer Stephan Schmidt (Pfarrerei Melkendorf), Hermann Dunkel (Vorsitzender Gesangsverein Melkendorf), Kristina Lauterbach (Vorsitzende Kerwa-Verein Melkendorf) und Christin Ostbomk (Vorsitzend er Gartenbauverein Melkendorf).

261. öffentlich-zugänglicher Defibrillator im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach in Betriebgenommen
261. öffentlich-zugänglicher Defibrillator im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach in Betriebgenommen
261. öffentlich-zugänglicher Defibrillator im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach in Betriebgenommen
261. öffentlich-zugänglicher Defibrillator im Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach in Betriebgenommen
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