Am 6. Januar 2026 gegen 15:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach den Rettungsdienst und die Feuerwehr zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der B22 bei Speicherdorf.
Glück im Unglück hatten die beiden Pkw-Fahrer, die nach einem Frontalzusammenstoß mit nur leichten bis mittleren Verletzungen ihre Fahrzeuge noch selbst verlassen konnten.
Am 6. Januar 2026 gegen 15:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach den Rettungsdienst und die Feuerwehr zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der B22 bei Speicherdorf.
Der Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber an die Einsatzstelle geflogen, je ein Rettungswagen des BRK Kreisverbandes Bayreuth und des privaten Rettungsdienstes SKS waren vor Ort. Der vom BRK gestellte Einsatzleiter Rettungsdienst organisierte die Versorgung und den Transport der beiden Patienten vor Ort.
Beide Pkw-Fahrer wurden nach Untersuchung durch den Hubschrauber-Notarzt mit den Rettungswägen in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gefahren.
Die Freiwilligen Feuerwehren Kirchenlaibach, Seybothenreuth, Spei-chersdorf und Zeulenreuth sowie Feuerwehrführungskräfte waren mit insgesamt 45 Einsatzkräften vor Ort, darunter zwei Notfallseelsorger.
Neben der Einrichtung einer Vollsperrung der B22 von der Abzweigung Speichersdorf Nord (Zeulenreuth) bis zur Abzweigung Seybothenreuth Süd stellte die Feuerwehr den Brandschutz an der Unfallstelle sicher und holte die Besatzung des Rettungshubschraubers von dessen Landeplatz ab.
Gegen 16:15 Uhr konnte der Schwerlastverkehr aus dem abgesperrten Bereich an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Gegen 16:40 Uhr trafen die Abschlepptransporter sowie Vertreter des Straßenbaulastträger an der Einsatzstelle ein. Für eines der verunfallten Fahrzeuge war der Einsatz eines Bergekrans erforderlich. Die Vollsperrung der B22 in diesem Bereich ist mittlerweile aufgehoben.
Während die Feuerwehren auf Anordnung der Polizei den Verkehr umleiteten und die B22 teilweise sperrten, kam es zu mehreren Zuwiderhandlungen von Pkw-Fahrern, die die Absperrungen missachteten.
Fahrzeugführer, die eine nach einem Unfall gesperrte Straße befahren, zeigen ein besonders rücksichtloses Verhalten. Sie gefährden dadurch Einsatzkräfte, die bei sich bei ihrer oft schwierigen Arbeit darauf verlassen müssen, dass aufgrund der Absperrung keine Fahrzeuge mehr auf der Straße fahren. Bei einem etwaigen Unfall gefährden die Pkw-Fahrer aber auch sich selbst.
Das festgestellte Fehlverhalten wurde durch die Feuerwehreinsatzkräfte an die zuständige Polizei vor Ort weitergemeldet.



