Zugunfall im Bayreuther Hauptbahnhof mit sieben Verletzten

Newskategorie: Aktuelles, Presse

Am 11. März 2026 gegen 18:45 Uhr kam es im Bereich des Bayreuther Hauptbahnhofes zu einem Zusammenstoß zweier Triebwägen mit einem Schwerverletzen, einem mittelschwer Verletzten und fünf Leichtverletzten. Weitere acht Fahrgäste wurden durch die Einsatzkräfte des BRK betreut.

Einsatzkräfte und Verletzte und Betroffene des Zugunglücks am Bayreuther Hauptbahnhof werden in einem Bus transportiert.

Um 18.45 Uhr kam bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach der Alarmruf der DB-Notallleitstelle an, dass es im Bayreuther Hauptbahnhof zu einem Zusammenstoß zwischen einem Zug und einer Rangierbahn mit mehreren Verletzten gekommen sei.

Die Leitstelle alarmierte in großem Umfang Einsatzkräfte des Bayreuther BRK und des Privaten Rettungsdienstes SKS sowie der Bayreuther Feuerwehr. Aufgrund des geschilderten Lagebildes wurde die Sanitätseinsatzleitung mit Organisatorischen Leiter und Leitendem Notarzt sowie der Unterstüzungsgruppe Sanitätseinsatzleitung alarmiert.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte des BRK und einer ersten Lagesichtung war von rund 15 betroffenen bzw. verletzten Personen auszugehen, so dass durch die Leitstelle eine Alarmstufenerhöhung vorgenommen wurde.

Weitere zwei Einsatzleiter Rettungsdienst wurden alarmiert, die die Leitung verschiedener gebildeter Einsatzabschnitte übernahmen. Insgesamt waren 64 Einsatzkräfte von BRK und SKS und vier Notärzte vor Ort.

Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung waren im Einsatz, die insbesondere die nicht verletzten Zuginsassen betreuten.

Von der Bereitschaften des Bayreuther BRK wurde die SEG Behandlung, die SEG Betreuung Bayreuth/Mitte und der Helfer vor Ort Mistelgau alarmiert.

Insgesamt wurden 3 Notärzte aus Bayreuth und Kulmbach und ein Notarzt im Rettungshubschrauber aus Nürnberg an die Einsatzstelle gerufen. Neun Rettungswägen (6x BRK und 3 x SKS) und 5 Krankentransportwägen (4 x BRK und 1x SKS) kamen zum Einsatz.

Aufgabe der Leitstelle war es neben der Alarmierung der Einsatzkräfte in den Krankenhäusern der Umgebung abzuklären, wie viele Patienten mit welcher Verletzungsschwere aufgenommen werden konnten und die Patienten dann entsprechend zuzuweisen.

Nach Sichtung der Verletzten durch die Notärzte und erforderlicher Erstbehandlung wurden die sieben Verletzen in ein Klinikum transportiert. Ein weiterer Verletzter und die nichtverletzten Fahrgäste wurden in der Nähe der Einsatzstelle in einem Stadtbus durch Kräfte des Bayreuther BRK betreut und versorgt, sie konnten aus der Obhut des BRK entlassen werden.

Von den Feuerwehren aus Bayreuth und Laineck waren rund 85 Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr betreuten die Betroffenen und Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes im Zug, halfen beim Abtransport der verletzten bzw. nicht gehfähigen Patienten, teilweise mit einer Draisine.

Die Feuerwehr übernahm auch die großräumige Absperrung und Ver-kehrslenkung in Absprache mit der Polizei, um eine Aufstellung der vielen Einsatzfahrzeuge von BRK und SKS zu ermöglichen.

Gegen 22:00 Uhr war der Einsatz beendet.

Anmerkung: Während der dynamischen Lageentwicklung hat sich die Anzahl der Verletzten immer wieder leicht verändert. Diese Pressemeldung gibt die Zahl der bekannten Verletzten bei Einsatzende nach Feststellung der Einsatzkräfte wieder.

Einsatzkräfte und Verletzte und Betroffene des Zugunglücks am Bayreuther Hauptbahnhof werden in einem Bus transportiert.