Am Samstag, 8. August 2026 gegen 19:43 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach aufgrund eines Notrufes Rettungsdienst und Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2126 bei der Gemeinde Tröbersdorf Im Landkreis Bayreuth.
Laut Notruf seien zwei Pkw auf der Straße zusammengestoßen. Ein PKW habe sich daraufhin überschlagen und liege in einem Feld.
Aufgrund der ersten Lagemeldung alarmierte die Leitstelle zwei Notärzte, von denen einer mit dem Rettungshubschrauber Christoph 20 an die Unfallstelle geflogen wurde, drei Rettungswägen des Bayreuther BRK, davon einer der Bereitschaft Mistelgau und einen Rettungswagen eines privaten Rettungsdienstes aus Thurnau. Ebenfalls alarmiert wurden zwei Einsatzleiter Rettungsdienst.
Auch die Feuerwehren aus Donndorf und Oberwaiz, gemeinsam mit Feuerwehrführungskräften und die Polizei wurden alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle stellte sich heraus, dass dort aus bislang ungeklärter Ursache zwei PKW miteinander kollidiert waren. Infolge des Zusammenstoßes überschlug sich eines der Fahrzeuge und wurde auf ein angrenzendes Feld geschleudert. Die Einsatzstelle erstreckte sich über einen größeren Bereich. Die beiden Unfallfahrzeuge befanden sich rund 115 Meter voneinander entfernt.
Die Lage vor Ort machte einen Nachalarm für die Feuerwehren Plankenfels und Setenbach notwendig.
Insgesamt waren sieben Personen an dem Verkehrsunfall beteiligt. Eine Person wurde mittelschwer, zwei weitere Personen leicht verletzt. Vier Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Keine der beteiligten Personen war im Fahrzeug eingeklemmt.
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kümmerten sich Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Donndorf und Oberwaiz um die Unfallbeteiligten.
Nach Untersuchung und Behandlung aller am Unfall Beteiligten wurden die mittelschwer Verletzte und die beiden leicht Verletzten mit Rettungswägen in ein Krankenhaus gefahren.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Da es sich bei einem der Unfallfahrzeuge um ein Hybridfahrzeug handelte, stellten die Einsatzkräfte vorsorglich den Brandschutz sicher. Um eine mögliche Entzündung der Batterie des Hybridfahrzeuges rechtzeitig zu erkennen, wurde das Fahrzeug während des gesamten Einsatzes engmaschig auf eine mögliche Temperaturerhöhung kontrolliert. Löschmittel wurden bereit gehalten. Eine auffällige Erwärmung konnte jedoch zu keinem Zeitpunkt festgestellt werden.
Auf Bitten der Polizei fertigte die Feuerwehr Plankenfels mit ihrer Drohne Übersichtsaufnahmen von der weitläufigen Einsatzstelle.
Nach dem Abtransport der drei Verletzten war Einsatzende für die Kräfte des Rettungsdienstes. Die Feuerwehr sicherte weiter die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. Das Hybridfahrzeug wurde ebenfalls noch länger überwacht.
Einsatzende für alle Kräfte war gegen 21:45 Uhr. Die Staatsstraße konnte dann wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Von Seiten des Rettungsdienstes waren insgesamt 16 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Sie konnten ebenso wie die 45 eingesetzten Feuerwehrkräfte an ihre Standorte zurückkehren.

