BRK zeichnet Klinikum Bayreuth für jahrzehntelange Partnerschaft aus

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Im feierlichen Rahmen des diesjährigen Rotkreuz-Empfangs hat der BRK-Kreisverband Bayreuth die Klinikum Bayreuth GmbH für ihre langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihr herausragendes Engagement für die Gesundheitsversorgung der Region ausgezeichnet.

Im Bild (v.l.n.r): Peter Herzing (Vorsitzender BRK-Bayreuth), Dietmar Pawlik (Geschäftsführer Klinikum Bayreuth GmbH), Florian Wiedemann (Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Klinikum Bayreuth GmbH) und Markus Ruckdeschel (Kreisgeschäftsführer BRK-Bayreuth).

Im Bild: Peter Herzing (Vorsitzender BRK-Bayreuth), Dietmar Pawlik (Geschäftsführer Klinikum Bayreuth GmbH), Florian Wiedemann (Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Klinikum Bayreuth GmbH) und Markus Ruckdeschel (Kreisgeschäftsführer BRK-Bayreuth).

Im feierlichen Rahmen des diesjährigen Rotkreuz-Empfangs zeichnete der BRK-Kreisverband Bayreuth die Klinikum Bayreuth GmbH für ihre langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihr herausragendes Engagement für die Gesundheitsversorgung der Region aus. Zum ersten Mal seit dem Ende der Corona-Pandemie lud der Kreisverband wieder zu seinem traditionellen Neujahrsempfang ein.

Die Veranstaltung bringt alljährlich bedeutende Förderer, Unterstützer, Entscheider und Wegbegleiter des Roten Kreuzes zusammen – Menschen und Institutionen, die die vielfältige Arbeit des BRK in Stadt und Landkreis Bayreuth nachhaltig unterstützen. Durch den Abend führten der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes, Peter Herzing, und Kreisgeschäftsführer Markus Ruckdeschel. Sie stellten den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie dem Blaulicht- und Sozialwesen das umfassende Leistungsspektrum des Kreisverbandes vor – vom Rettungsdienst und der Integrierten Leitstelle über Pflege- und Sozialdienste bis hin zu den ehrenamtlichen Gemeinschaften und dem Katastrophenschutz.

Auszeichnung besonderer Förderer

Wie in den vergangenen Jahren nutzte der BRK-Kreisverband Bayreuth den festlichen Rahmen seines Rotkreuz-Empfangs, um besondere Förderer und langjährige Wegbegleiter zu würdigen. In diesem Jahr ging eine der Ehrungen an die Klinikum Bayreuth gGmbH, die bei der Veranstaltung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden und Landrat Florian Wiedemann sowie Geschäftsführer Dietmar Pawlik vertreten war.

Die Auszeichnung stand sinnbildlich für eine Partnerschaft, die seit mehr als vier Jahrzehnten besteht und ihre Anfänge noch im ehemaligen städtischen Krankenhaus im Bayreuther Stadtteil Kreuz hatte. Über die Jahre hinweg, trotz wechselnder Verantwortlicher auf beiden Seiten, sei stets eines gleich geblieben: das gemeinsame Verständnis dafür, dass eine verlässliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit die Basis für eine funktionierende Gesundheitsversorgung in der Region bildet.

Eng verzahnt: Zusammenarbeit in der Rettungskette

Diese enge Verzahnung zeigt sich an vielen Stellen der Rettungskette – oft im Hintergrund, aber von zentraler Bedeutung. Besonders sichtbar wurde das partnerschaftliche Miteinander während der Corona-Pandemie. Nur durch ein eng abgestimmtes Vorgehen sei es gelungen, die außergewöhnlichen Herausforderungen in Stadt und Landkreis Bayreuth zu bewältigen.

So unterstützte der Rettungsdienst des BRK das Klinikum zeitweise personell in der Notaufnahme, während parallel gemeinsame Ausbildungsprojekte, etwa zur Qualifizierung von Pflegeassistentinnen und -assistenten, realisiert wurden. Gemeinsam betrieben beide Partner Hygiene- und Desinfektionsstationen sowie spezielle Triage-Strukturen zur gezielten Steuerung des Patientenaufkommens. Hinzu kam die Organisation der Krankentransportlogistik im Rahmen des Corona-Fahrdienstes. Abgerundet wurde die Zusammenarbeit durch gemeinsame Übungen, abgestimmte Beschaffungsaktionen für dringend benötigtes Material sowie die fachliche Begleitung durch Hygieneexperten.

Kontinuität im Regelbetrieb

Doch auch jenseits von Krisenzeiten ist die Kooperation eng und kontinuierlich. Ein gemeinsamer Qualitätszirkel an der Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Notaufnahme sorgt seit Jahren für abgestimmte Abläufe und eine gemeinsame Fachsprache bei der Übergabe der Patienten. Darüber hinaus engagieren sich die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Bayreuth II seit 1986 mit ihrem Arbeitskreis Klinikum ehrenamtlich in den Servicediensten des Krankenhauses.

Weitere Meilensteine der Partnerschaft sind der gemeinsame Betrieb der Luftrettung mit der ADAC Luftrettung, die langjährige Stationierung des Notarzteinsatzfahrzeugs am Klinikum, Kooperationen in der Fachweiterbildung Notfallpflege, die Sicherung des pflegerischen Nachwuchses über die Bayreuther Pflegeschulen sowie die enge Zusammenarbeit bei Neonatal- und Verlegungstransporten. All dies macht deutlich: Die Verbindung zwischen BRK und Klinikum Bayreuth ist weit mehr als eine formale Kooperation – sie ist gelebte Partnerschaft im Dienste der Menschen der Region.

Sichtbares Zeichen des Dankes

Als Zeichen dieser über 40-jährigen Partnerschaft und des besonderen Miteinanders durfte ich den Vertretern des Klinikums heute ein dauerhaftes Symbol des Dankes und der Anerkennung überreichen“, betonte der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Bayreuth, Peter Herzing. Die überreichte Tafel soll auch künftig an die erfolgreiche Kooperation erinnern und nachfolgenden Generationen verdeutlichen, wie wichtig verlässliche Partnerschaften für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Bayreuth sind.

Im Bild: Peter Herzing (Vorsitzender BRK-Bayreuth), Dietmar Pawlik (Geschäftsführer Klinikum Bayreuth GmbH), Florian Wiedemann (Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Klinikum Bayreuth GmbH) und Markus Ruckdeschel (Kreisgeschäftsführer BRK-Bayreuth).