Sozialdienst im Klinikum: 250.000 persönliche Kontakte im Jahr
Ein Großteil der Stunden entfiel auf den Sozialdienst im Klinikum Bayreuth. Dort unterstützen die Ehrenamtlichen Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende – sei es an den Infopunkten, bei der Orientierung oder durch interne Transportdienste („Hauspost“). Insgesamt kommen so jährlich rund 250.000 persönliche Kontakte zustande – kleine Gespräche, helfende Hinweise und gelebte Menschlichkeit.
„Eine Aufgabe, die kein Computer, keine App und kein Algorithmus übernehmen kann“,
betonte Bereitschaftsleiterin Cordula Grimm.
Neue Führung übernimmt Verantwortung
Im Februar 2025 übernahm Cordula Grimm die Leitung der BRK-Bereitschaft Bayreuth II von Irmtraud Stahlmann, die nach über 50 Jahren aktiven Wirkens im Bayerischen Roten Kreuz aus dem Dienst ausschied. Seit 1993 hatte Stahlmann die Bereitschaft geführt und stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut zur Wahl.
Zur stellvertretenden Leiterin wurde Veronika Müller gewählt.
Vielseitiges Ehrenamt: Engagement über den Klinikalltag hinaus
Neben dem Sozialdienst im Klinikum unterstützen die Mitglieder unter anderem Blutspendetermine des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes und tragen so zu reibungslosen Abläufen im Krankenhaus und in der Region bei.
Der Kreisbereitschaftsleiter des BRK-Kreisverbandes Bayreuth, Bernd Neukam dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz:
„Fast 21.000 Stunden im Jahr – was alles dahintersteckt, kann man kaum hoch genug einschätzen. Das Klinikum kann sich glücklich schätzen, unsere Ehrenamtlichen an seiner Seite zu wissen.“
Auch der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Bayreuth, Peter Herzing, würdigte das beachtliche Engagement:
„Ihr seid das Gesicht des Roten Kreuzes im Klinikum – eure Arbeit geschieht mit Herz und für die Menschen.“
Zudem dankte Herzing langjährigen Engagierten, darunter Rosemarie Grimm für 40 Jahre ehrenamtlichen Dienst, und hob hervor, wie wichtig erfahrene Ehrenamtliche gerade in den aktuellen herausfordernden Zeiten seien.
Ehrenamt braucht Verstärkung
Mit Blick auf das Jahr 2026 betonte Cordula Grimm die Bedeutung des Nachwuchses:
„Alle, die etwas Sinnvolles für andere Menschen tun möchten und Freude am Umgang mit Menschen haben, sind bei uns jederzeit herzlich willkommen.“
Die Bereitschaft sucht dringend Unterstützung, insbesondere für den Arbeitskreis Klinikum, um die hohe Qualität der Betreuung auch in Zukunft sicherzustellen.