Kick-off für den Erweiterungsbau der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach – Investition in Sicherheit und Zukunft

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Mit dem Kick-off für den Erweiterungsbau der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach startet ein zukunftsweisendes Projekt für die regionale Sicherheit, das mit mehr Platz, moderner Technik und höheren Standards eine schnelle und zuverlässigere Alarmierung sicherstellt.

Im Bild (v.l.n.r.): Markus Ruckdeschel (BRK-Kreisgeschäftsführer Bayreuth), Oliver Hempfling (Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit, Bauwesen, Natur- und Umweltschutz – Landratsamt Kulmbach), Thomas Ebersberger (Oberbürgermeister und Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – ZRF – Bayreuth/Kulmbach), Melanie Heinlein-Lodes (Direktorin der AOK Bayreuth-Kulmbach), Florian Wiedemann (Landrat Landkreis Bayreuth), Harald Burkhardt (Geschäftsführer ZRF Bayreuth/Kulmbach) und Dr. Christopher Häfner (Leiter der Integrierten Leistelle – ILS – Bayreuth/Kulmbach).

Symbolischer Startschuss des Erweiterungsbau der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach. Im Bild (v.l.n.r.): Markus Ruckdeschel (BRK-Kreisgeschäftsführer Bayreuth), Oliver Hempfling (Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit, Bauwesen, Natur- und Umweltschutz Landratsamt Kulmbach), Thomas Ebersberger (Oberbürgermeister und Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung - ZRF - Bayreuth/Kulmbach), Melanie Heinlein-Lodes (Direktorin der AOK Bayreuth-Kulmbach), Florian Wiedemann (Landrat Landkreis Bayreuth), Harald Burkhardt (Geschäftsführer ZRF Bayreuth/Kulmbach) und Dr. Christopher Häfner (Leiter der Integrierten Leistelle - ILS - Bayreuth/Kulmbach).

Mit dem offiziellen Startschuss für die Baumaßnahmen zur Erweiterung der Integrierten Leitstelle (ILS) Bayreuth/Kulmbach wird in Bayreuth ein klares Zeichen für die Zukunft der Gefahrenabwehr in der Region gesetzt. Am Freitag, 27. Februar 2026, fiel der symbolische Auftakt für den Erweiterungsbau an der bestehenden ILS an der Bayreuther Feuerwache. Die ersten Vorarbeiten haben bereits begonnen.

Investition in das „Nervenzentrum“ von 10.000 Einsatzkräften

In einer kleinen Feierstunde begrüßte der Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth und Vorsitzende des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Bayreuth/Kulmbach Thomas Ebersberger die Teilnehmenden und dankte allen, die den Erweiterungsbau vorbereitet und geplant haben.

Ebersberger betonte, dass die neuen Räumlichkeiten für die gesetzlich verpflichtenden Aufgaben erforderlich seien und den aktuellen technischen Standards entsprechen müssten, um die schnelle Alarmierung weiterhin zuverlässig umsetzen zu können. Der Erweiterungsbau wird direkt an das bestehende Gebäude angeschlossen. Ziel ist es, die Gesamtkosten von fünf Millionen Euro nicht zu überschreiten – im Idealfall sogar zu unterschreiten. Im Vergleich zu anderen Bauprojekten von Integrierten Leitstellen handelt es sich um eine kostengünstige und zugleich nachhaltige Lösung.

Ein finanzierbares Konzept für das Nervenzentrum der rund 10.000 Einsatzkräfte in den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach sowie der Stadt Bayreuth“, so Markus Ruckdeschel der Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Bayreuth, des Betreibers der ILS Bayreuth/Kulmbach.

Warum die Erweiterung der ILS Bayreuth/Kulmbach notwendig ist

Markus Ruckdeschel, Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverband Bayreuth, erläuterte die Hintergründe und Details des Bauvorhabens.

Die Integrierte Leitstelle ist seit 16 Jahren im bestehenden Gebäude untergebracht. Bereits bei der Planung im Jahr 2009 wurde mit Weitblick eine spätere Erweiterung berücksichtigt. Die Erweiterung der Integrierten Leitstelle ist notwendig geworden, da sich in den vergangenen Jahren sowohl die funktionellen Anforderungen deutlich weiterentwickelt haben als auch die Sicherheitsstandards kontinuierlich gestiegen sind. All dies und zunehmend hybride Gefahrenlagen erfordern eine moderne, technisch und organisatorisch angepasste Leitstellenstruktur, um Einsätze weiterhin zuverlässig, schnell und sicher koordinieren zu können.

Neben der Schaffung zusätzlicher, zeitgemäßer Arbeitsplätze für Disponentinnen und Disponenten sowie für Telefonistinnen und Telefonisten ist vorgesehen, auch die im Zuge der Einführung des TETRA-Digitalfunks im Jahr 2015 eingerichtete Taktisch-Technische Betriebsstelle (TTB) wieder vollständig in das Gebäude der Integrierten Leitstelle zu integrieren.

Mehr Platz für moderne Alarmierungstechnik

Die Taktisch-Technische Betriebsstelle betreut zentral für die Landkreise Bayreuth und Kulmbach sowie für die Stadt Bayreuth die gesamte Alarmierungs- und Funktechnik und ist dabei unter anderem für rund 5.000 Pager, etwa 350 Sirenen sowie rund 5.000 Funkgeräte der Feuerwehren und Hilfsorganisationen verantwortlich.

Darüber hinaus wird im Rahmen der Baumaßnahmen die redundante Erschließung der Leitstelle weiter ausgebaut, um höchste Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

Die bisherige Fläche der Integrierten Leitstelle von knapp 670 Quadratmetern wird im Rahmen des Erweiterungsbaus um rund 700 Quadratmeter vergrößert. Künftig stehen damit insgesamt 975 Quadratmeter für die Integrierte Leitstelle (ILS) und die Taktisch-Technische Betriebsstelle (TTB) sowie weitere 225 Quadratmeter für den Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) zur Verfügung. Bewusst beibehalten wird die enge räumliche Nähe von ZRF, ILS und TTB, um Synergieeffekte weiterhin optimal zu nutzen und schnelle Abstimmungswege sicherzustellen.

Erinnerungskultur: Gedenkort wird integriert

Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist die geplante Einrichtung einer Erinnerungsstelle mit historischen Dokumenten und Schautafeln. Diese soll an das ehemalige KZ-Außenlager erinnern, auf dessen Gelände sich die heutige Leitstelle befindet.

Künftig wird dieser Ort auch für Besucherinnen und Besucher zugänglich sein. Damit verbindet der Erweiterungsbau moderne Gefahrenabwehr mit verantwortungsvoller Erinnerungskultur an die dunkelsten Zeiten der Geschichte.

Start der Baumaßnahmen

Mit dem symbolischen Kick-off am 27. Februar 2026 beginnt nun die sichtbare Phase des Erweiterungsbaus. Die Rodungsarbeiten sind bereits angelaufen, der Anbau an die bestehende Integrierte Leitstelle an der Bayreuther Feuerwache folgt im nächsten Schritt.

Mit dem Erweiterungsbau stärkt der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, gemeinsam mit dem BRK-Kreisverband Bayreuth nachhaltig die Sicherheit in der Region – für eine leistungsfähige, moderne und zukunftssichere Alarmierung von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Bayreuth und Kulmbach.

Symbolischerr Knopfdruck als Startschuss für den Erwieterungsbau der ILS Bayreuth/Kulmbach mit Würdenträgern und Planern.
Startschuss für den Erweiterungsbau der ILS Bayreuth/Kulmbach. Aufnahme vor dem bestehenden Gebäude mit Illsutration des neuen Gebäudes.
Symbolischer Startschuss des Erweiterungsbau der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach. Im Bild (v.l.n.r.): Markus Ruckdeschel (BRK-Kreisgeschäftsführer Bayreuth), Oliver Hempfling (Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit, Bauwesen, Natur- und Umweltschutz Landratsamt Kulmbach), Thomas Ebersberger (Oberbürgermeister und Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung - ZRF - Bayreuth/Kulmbach), Melanie Heinlein-Lodes (Direktorin der AOK Bayreuth-Kulmbach), Florian Wiedemann (Landrat Landkreis Bayreuth), Harald Burkhardt (Geschäftsführer ZRF Bayreuth/Kulmbach) und Dr. Christopher Häfner (Leiter der Integrierten Leistelle - ILS - Bayreuth/Kulmbach).