Training des Ernstfalles – K-Schutz-Übung in Ramlesreuth

Nahe der Ortschaft Ramlesreuth bei Speichersdorf übten die Helferinnen und Helfer des BRK Kreisverbandes Bayreuth, im September, zusammen mit den Feuerwehren des Landkreises Bayreuth und Rettungskräften aus den angrenzenden Landkreisen den Ernstfall im Rahmen eine Katastrophenschutzübung.

Mit einem großen Aufgebot sämtlicher Hilfs- und Rettungs- und Sicherheitsorganisationen wurden dabei die Rettungsarbeiten im Zusammenhang mit einem verunglückten und brennenden Personenzuges auf der Bahnstrecke Nürnberg – Schirnding realitätsnah trainiert. Für die Sanitäterinnen und Sanitäter des BRK Kreisverbandes Bayreuth und der anderen Hilfsorganisationen galt es dabei knapp 100 Darsteller, welche die Passagiere des Zuges mimten, zu retten, zu behandeln und zu betreuen. Mit Hilfe der Techniken der Notfalldarstellung bei der Simulation der verletzten Zuginsassen ergab sich für die beteiligten Rettungskräfte eine möglichst realitätsnahes Übungszenario.

Regelmäßige, großangelegte gemeinsame Übungen aller Einsatzkräfte ermöglichen diesen in einem sicheren Rahmen für den Ernstfall zu trainieren und Strukturen und Abläufe so zu perfektionieren, dass im Fall eines echten Notfalleinsatzes ein reibungsloser Verlauf gewährleistet ist.

Im Rahmen der Katastrophenschutzübung in Ramlesreuth wurden die versammelten Rettungskräfte, auch zur notfallmedizinischen Erstversorgung eines echten Notfalls vor Ort herangezogen und bewiesen durch die Behandlung des Patienten, während der laufenden Übung, eindrucksvoll ihre Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit im Ernstfall.

Vom BRK Kreisverband Bayreuth waren Mitglieder der BRK Bereitschaften Bayreuth I, Creußen, Pegnitz, Mistelgau, Hollfeld, Bad Berneck, der UG San El, der SEG Rettungsdienst, der BRK Wasserwacht Ortgsruppe Bayreuth und der Bergwacht Bereitschaften Fichtelberg-Neubau, Mehlmeisel und Bischofsgrün mit am Übungseinsatz beteiligt.

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