Schulsanitätsdienst: Praxisnahes Training für junge Lebensretterinnen und -retter

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Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus vier Bayreuther weiterführenden Schulen haben beim diesjährigen Schulsanitätsaktionstag des BRK-Kreisverbandes Bayreuth ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten für medizinische Notfälle vertieft.

Schulsanitäter trainieren mit Klaus Roder im RettCampus der Berufsfachschule für Notfallsanitäter die Rettung aus einem Fahrzeug.

Im RettCampus der Berufsfachschule für Notfallsanitäter konnten die Jugendlichen unter realitätsnahen Bedingungen trainieren und wichtige Handgriffe für ihren Einsatz für den Notfall festigen.

Am Aktionstag nahmen Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter des Richard-Wagner-Gymnasiums, der Dr.-Kurt-Blaser-Schule, der Albert-Schweitzer-Schule und der Alexander-von-Humboldt-Realschule teil.

Üben, was im Notfall zählt

Die fachliche Betreuung als Ausbilder übernahmen Klaus Roder, Dr. Stefan Eigl, Michael Danner und Marianne Kossak. In verschiedenen praktischen Übungen konnten die Jugendlichen ihr Wissen anwenden und ihre Handlungssicherheit weiter ausbauen.

Im Mittelpunkt standen Situationen, mit denen Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter im Schulalltag konfrontiert werden können. Geübt wurde unter anderem das Anlegen von Druckverbänden, die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Auch die Versorgung und Ruhigstellung von Verletzungen gehörten zum Programm.

Der rund 600 Quadratmeter große RettCampus, das notfallmedizinische Trainingsareal der Berufsfachschule für Notfallsanitäter in Bayreuth, bot ideale Rahmenbedingungen, um praxisnah und unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.

Verantwortung übernehmen und Sicherheit geben

Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter übernehmen an ihren Schulen eine wichtige Aufgabe. Sie sind häufig zur Stelle, wenn Mitschülerinnen und Mitschüler erkranken oder sich verletzen, leisten Erste Hilfe und überbrücken im Notfall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Der Aktionstag bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig stärkt das gemeinsame Training den Austausch zwischen den Schulsanitätsdiensten der verschiedenen Schulen.

Für viele Jugendliche kann das Engagement zudem ein erster Kontakt mit der Welt der Medizin und des Rettungsdienstes sein. Erste-Hilfe-Wissen, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein sind dabei Fähigkeiten, die weit über den Schulalltag hinaus von Bedeutung sind.

Gemeinsam lernen – gemeinsam helfen

Mit dabei war auch die Dr.-Kurt-Blaser-Schule, ein Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Teilnahme zeigt, dass Schulsanitätsdienst unterschiedliche Voraussetzungen und Fähigkeiten zusammenbringen kann. Beim gemeinsamen Training standen das praktische Handeln, gegenseitige Unterstützung und das Lernen voneinander im Mittelpunkt.

Engagement für mehr Sicherheit an Schulen

Der BRK-Kreisverband Bayreuth engagiert sich seit vielen Jahren für den Auf- und Ausbau des Schulsanitätsdienstes an Schulen in der Region. Ziel ist es, junge Menschen für Erste Hilfe zu qualifizieren, ihnen Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen zu geben und gleichzeitig soziales Engagement zu fördern.
Der Schulsanitätsaktionstag ist dabei ein wichtiger Baustein. Er verbindet Praxis, Teamarbeit und Verantwortungsübernahme – und trägt dazu bei, dass im Ernstfall an Bayreuther Schulen junge Menschen zur Stelle sind, die wissen, was zu tun ist.

Schulsanitätsdienst: Jugendliche üben für den Notfall

Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus vier Bayreuther Schulen haben beim Schulsanitätsaktionstag des BRK-Kreisverbandes Bayreuth mitgemacht.

Der Aktionstag fand im RettCampus der Berufsfachschule für Notfallsanitäter statt. Dort konnten die Jugendlichen verschiedene Notfälle üben.

Mit dabei waren Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter vom Richard-Wagner-Gymnasium, der Dr.-Kurt-Blaser-Schule, der Albert-Schweitzer-Schule und der Alexander-von-Humboldt-Realschule.

Erste Hilfe üben

Die Jugendlichen übten zum Beispiel:

  • einen Druckverband anzulegen
  • die stabile Seitenlage
  • die Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Verletzungen zu versorgen und ruhigzustellen
  • die Rettung aus einem Fahrzeug

Die Übungen wurden von Klaus Roder, Dr. Stefan Eigl, Michael Danner und Marianne Kossak betreut.

Der RettCampus ist rund 600 Quadratmeter groß. Dort können Notfälle unter möglichst realistischen Bedingungen geübt werden.

Helfen, wenn etwas passiert

Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter helfen, wenn sich jemand in der Schule verletzt oder plötzlich krank wird. Sie leisten Erste Hilfe und kümmern sich um die betroffene Person, bis der Rettungsdienst kommt.

Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu üben. Beim gemeinsamen Aktionstag konnten die Jugendlichen auch andere Schulsanitäter kennenlernen und Erfahrungen austauschen.

Gemeinsam lernen

Auch die Dr.-Kurt-Blaser-Schule war dabei. Die Schülerinnen und Schüler konnten gemeinsam mit den anderen Schulen üben und voneinander lernen.

Beim Schulsanitätsdienst kommt es nicht nur auf Erste Hilfe an. Auch Teamarbeit, Verantwortung und gegenseitige Unterstützung sind wichtig.

Der BRK-Kreisverband Bayreuth unterstützt den Schulsanitätsdienst seit vielen Jahren. Ziel ist es, junge Menschen für Erste Hilfe zu begeistern und ihnen zu zeigen, wie sie anderen Menschen im Notfall helfen können.